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Conyuu Fanfiktion-Sanft wie Schnee,Kalt wie Eis- 1 Kapitel- Dolchstoß

So, dass ist ,glaube ich, die erste ConrardxYuuri (Kyou Kara Maou) FF im deutschen KKM Fandom.

Ist das nicht einfach traurig? In Japan haben die beiden weitaus mehr Fans, als Wolfyuu(WolframxYuuri) und dazu kommt auch noch, dass sie in der Nippon-Novel-Serie praktisch "canon" sind!

Warum hängen wir deutschen Fans also nach?? Das kann ich einfach nicht so stehen lassen! Deshalb habe ich beschlossen, diese FF zu schreiben und euch zudem auch noch dazu aufzufordern, die Zahl der deutschen Conyuu Fans rasant zu erhöhen!

Falls ihr an diesem Projekt ("Mission Conyuu Expansion" teilnehmen wollt, meldet euch bei mir! Im Moment besteht das Projekt Team nur aus mir, doch es würde mich sehr freuen, wenn sich das bald ändern würde. Also Leute, meldet euch bei mir ^_^

Hier kommt jedenfalls das erste Kapitel von "Sanft wie Schnee, Kalt wie Eis." Viel Spaß!*************______________**********************

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass eines Tages der Moment kommt, in dem sie diese Welt verlassen werden?
Das Herz hört auf zu schlagen, der Atem stockt und nach ca. 5 min verflachen sich die Augäpfel.
Die Haut verliert ihren Teint, nimmt eine grau-weiße Farbe an, während jegliche Wärme von der Kälte des eintretenden Todes vertrieben wird.
Der Körper ist nur noch eine Hülle, leer und kalt.
 
Nun, bestimmt hatten Sie schon einmal Gedanken dieser Art.
Wer nicht?
 
Doch es sich wirklich vorstellen können? Nein.
Nicht solange Sie an der Reihe sind, diesen letzten und endgültigen Schritt zu machen.
Nicht so lange es an ihnen ist, zu sterben.
 
********* Yuuris POV*********
 
"Ich glaube er leidet noch immer unter der Trennung, Conrad. Hast du nicht auch schon bemerkt, dass er kaum etwas isst?"
Conrad, der gerade dabei war sein Pferd zu striegeln, hielt kurz inne und warf einen nachdenklichen Blick zu Wolfram, welcher am anderen Ende des gigantischen Hofes damit beschäftigt war, seine Soldaten zu tranieren.
 
Seine sanften braunen Augen verdunkelten sich eine Spur und er nickte besorgt.
"Das war schon so, als er jünger war. Hatte er Kummer, welcher Art auch immer, verließ ihn sein Appetit. Hahaue hatte während des großen Krieges mit den Menschen schon befürchtet, er würde an Magersucht erkranken."
Ich blinzelte überrascht und spürte, wie sich ein Kloß in meinem Hals bildete.
 
Dieses Mal ist es meine Schuld, schoss es mir, mich schuldig fühlend, durch den Kopf.
Hätte ich die Verlobung nicht annuliert, würde er jetzt nicht diesen Gesichtsausdruck zur Schau tragen, sondern neben mir stehen und mich als leichtes Bürschen, Weichei oder was auch immer bezeichnen.
 
Conrad schien meine Gedanken erraten zu haben, denn er wandte sich von seinem kleinen Bruder ab, um mir einen aufmunterndes Lächeln zu schenken.
"Das wird schon wieder, Hei-Yuuri. Gib ihm ein wenig Zeit, damit er darüber hinweg kommt."
 
Skeptisch schaute ich wieder zu Wolfram, nicht davon überzeugt, dass es ihm bald wieder besser gehen würde.
Dafür sah sein Herz einfach zu gebrochen aus.
 
Flashback (ca. 2 Monate zuvor):
 
"Wolfram, wir müssen miteinander reden."
Der temperamentvolle Blonde sah von seiner Lektüre hoch und versuchte möglichst genervt drein zu schauen, wobei das Glitzern in seinen Augen, wann immer ich ihn ansprach, seine gespielte Ablehnung Lüge strafte.
 
"Was willst du, Weichei? Bist du blind, oder was? Ich lese gerade!"
"Das seh ich, aber ich, äh, muss das jetzt mit dir bereden."
"Was bereden?"
 
Einen tiefen Atemzug nehmend, trat ich einen Schritt auf ihn zu und versuchte all meinen Mut zusammen zu kratzen, um das hier so schnell wie Möglich hinter mich zu bringen.
Weiß Gott, dass ich mir lieber einen Finger abgeschnitten hätte, als Wolfram weh zu tun.
Ich liebte ihn zwar nicht auf die gleiche Art und Weise wie Conrad, doch bedeuete das nicht, dass meine Gefühle für ihn, mögen sie auch anderer Natur sein, schwächer waren als jene, die für seinen großen Bruder hegte.
Ihm Schmerzen zu bereiten, hinterließ auch Narben in meiner Seele.
 
"Wir können so nicht weiter machen, Wolfram.Es..es geht einfach nicht mehr.."
 
Wolfram riss teils überrascht, teils schockiert seine wunderschönen grünen Augen auf.
Das Buch in seiner Hand entglitt seinem Griff und landete mit einem dumpfen Aufprall auf dem frischt polliert aussehenden Tisch.
 
Geraume Zeit starrten wir uns bloß an, bis er af einmal aufstand und mich grob am Kragen meines Hemdes packte.
"Was willst du damit sagen, du Weichei??"
Seine von Zorn durchtränkte Stimme war im ganzen Schloss zu vernehmen.
Hastige Schritte näherten sich uns, wahrscheinlich Conrad, der glaubte, ich und sein Bruder würden und gerade gegenseitig umbringen.
 
Auf Wolframs Gesicht zeichneten sich deutlicher als je zuvor, Schmerz, Wut und Enttäuschung ab.
Trotzemd tat ich nicht das, worum mich sein Herz im stillen bat: Meine Worte zurück nehmen
 
Er konnte mich ruhig erwürgen oder mir jeden einzelenden Zahn ausschlagen.
Ich verdiente es zweifelslos.
Doch weiterhin so tun, als hätten wir eine mögliche gemeinsame Zukunft, konnte ich nicht.
Im Endeffekt, würde es Wolfram nur noch mehr Trauer bereiten.
 
Auch als wie Diamanten glitzernde Tränen seine blütenweiße Wangen hinabflossen, tat ich nichts anderes, als meine Augen fest zu schließen und leise "Bitte vergib mir eines Tages, Wolfram" zu flüstern.
 
*********************
 
Das Geschehen Revue passieren lassend, musste ich trotz allem sagen, dass ich ihn zwar verletzte hatte, aber meine Entscheidung die richtige gewesen war.
Nach wie vor bereute ich es nicht, die Verlobung mit Wolfram abgebrochen zu haben.
Er war wie mein Bruder, nicht mein Geliebter.
 
"Du hast recht, Conrad. Er wird darüber hinwegkommen. Doch die Frage ist wann."
 
"Es wird viele geben, die um sein Herz kämpfen werden. Mach dir keine Sorgen, Yuuri. Unter diesen Personen, wird es bestimmt jemanden geben, den er zu lieben lernen wird."
 
Wie immer, schaffte Conrad es, mir einen großen Teil meiner Sorgen zu nehmen.
Es war als hätte er magische Kärfte: Ein paar Worte der Aufmunterung und Zack! Schlagartig ging es mir wieder besser.
 
Mein Blick fand den seinen und ich lächelte dankbar.
Dieses vertraute Gefühl der Geborgenheit erfüllte mich und ich kam nicht um den Gedanken herum, wie unglaublich sanft Conrad doch war.
Nicht nur das er umwerfend aussah, intelligent und talentiert war, sondern auch das Herz eines edlen Ritters besaß.
Kein Wunder, dass ich mich in ihn verliebt hatte.
 
Keiner von uns beiden bemerkte, wie Wolframs Augen sich erneut mit Tränen füllten und er davon rannte.
 
********************
 
"Man, bin ich fertig." murmelte ich gähnend, als ich das große Bad verließ und mich auf dem Weg zu meinem Schlafzimmer machte.
Conrad hatte darauf bestanden, vor dem Bad Wache zu halten, doch ich hatte ihn davon überzeugt, nein, es ihm eher befohlen, endlich selbst ein wenig Schlaf finden zu gehen.
Seitdem er ab und zu in meinem Zimmer schlief, tat er das kaum.
 
Wie konnte er bloß so lange ohne Schlaf auskommen?
Wenn ich weniger als 8 Stunden schlief, war der gesamte nächste Tag bereits gelaufen.
 
Trotz des Befehls verwunderte es mich nicht unbedingt, als ich Conrad entspannt an die Wand neben meiner Schlafzimmertür gelehnt, vorfand.
Das war einfach typisch er.
 
"Ich habe mir schon Sorgen gemacht, Heika."
Mein Gesicht verfinsterte sich und er erkannte schnell seinen eigenen Fehler.
Ein charmantes Grinsen breitete sich auf seinem schönen Gesicht aus.
"Verzeih, ich wollte natürlich Yuri sagen."
 
Ich schnaubte bloß beleidigt und verschränkte die Arme vor der Brust.
"Was machst du denn eigentich hier? Ich meinte doch, dass ich bloß kurz Baden gehe."
 
"Du hast mir verboten, vor dem Bad Position zu beziehen, also habe ich mich stattdessen, vor dein Schlafzimmer gestellt."
 
Mein ungläubiger Gesichtsausduck, brachte ihn zum lachen und ob doch ich versuchte, eine ernste Miene zu wahren, konnte ich nicht anders, als in das Lachen miteinzustimmen.
 
So standen wir beide im Flur, lachten gemeinsam und genossen die bloße Präsenz des anderen.
Liebe sollte sich genau so anfühlen, dachte ich, als ich mich leicht nach vorne beugte und mit meinen Lippen leicht über Conrads fuhr.
 
Eine immer wieder aufs neue entflammende Sensation packte mich, welche ich stets mit offnen Armen empfing und sie mich vollkommen ausfüllen ließ.
 
Conrads starke Arme schlossen sich um meinen schmalen Körper, während sein warmer Atem sich mit meinem vermischte.
 
"So weich" flüsterte ich gegen diese wundervollen Lippen, die nur von meinem Mund berührt werden durfte.
Wehe dem, der es wagte, sich meinem Conrad zu nähern.
 

 
**************************
 
10 Minuten und 25 Sekunden später, fand ich mich in meinem bequemen Doppelbett wieder.
Alleine, ganz zu meinem Missfallen.
 
Conrad hatte schweren Herzens verneint, als ich danach gefragt hatte, ob er gerne mit mir, äh nein, neben mir schlafen würde, so wie er es in letzter Zeit öfter tat.
 
Leider wartete noch ein ganzer Stappel Bürokram auf ihn, welchen er bis morgen fertig haben musste, oder Gwendal würde ihn eigenhändig zum Mond katapultieren.
 
Ich vermisste ihn jetzt schon.
Kaum ein paar Minuten waren vergangen, seitdem ich zuletzt den berauschenden Geschmack seines Mundes gekostet hatte, doch schon fühlte es sich so an, als würd ein Teil meiner Selbst fehlen.
 
Wann hatte ich solch starke Gefühle für ihn entwickelt?
Verliebt war ich in Conrad seit dem ersten Moment gewesen.
Von Anfang an war er mein Ritter in schimmerndem Armor.
 
Doch wann war aus zarter Zuneigung, unsterbliche Liebe geworden?
Ich drehte mich zum Fenster und beschloss, dass es im Grunde nicht von Bedeutung war.
Es war nun mal geschehen und jetzt hatte ich den besten Mann der ganzen Welt für alle Ewigkeit an meiner Seite.
Was will man mehr?
 
Müdigkeit befiel mich und ich schloss glücklich seufzend die Augen.
Kurz bevor ich jedoch endgültig in das Reich der Träume abgleiten konnte, weckte mich das Quitschen von Dielen.
 
Zunächst verstand ich nicht, was das Geärusch zu bedeuten hatte, doch dann begriff ich, dass jemand in meinem Zimmer sein musste.
Conrad! kam mir gleich der erste Gedanke und ich räppelte mich umständlich auf, um meinen Geliebten in eine feste Umarmung zu schließen, als ich vor Schreck einen Schrei ausstieß.
 
Vor mir stand nicht Conrad, sondern ..."Wolfram?? Was machst du hier??"
Doch der besagte angesprochene antwortete nicht.
Stattdessen bohrten sich seine Augen weiter mit erschreckender Intensität in die meine.
 
Irgendetwas störte mich.... irgendetwas stimme nicht mit seinem Aussehen.
"Wolf.." begann ich unsicher, hielt jedoch abrupt inne.
Seine Augen. Genau! Das war es! Etwas stimmte mit seinen Augen nicht!
Sie glühten rot...rot wie Rubine..
 
Jetzt wo ich mir des Unterschieds bewusst geworden war, fragte ich mich, wie ich das nicht sofort bemerkt hatte.
Immerhin...glühten sie ja..
 
Warte mal! Sie glühten...??
"Wolfram...deine Augen...was geht hier..??"
Ich schaffte es nicht meinen Satz zu beenden.
 
Eine schmale, aber tödliche Dolchklinge bohrte sich in meine Brust und blieb dort auch stecken.
Mein Gehirn konnte diesem Mordanschlag nicht folgen, nicht den Schmerz zu etwas realem machen, als sich um die Klinge herum, auf meinem blauen Nachthemd langsam eine Blutlache ausbreitete.
 
Fasslunglos starrte ich in dieses vertraute Gesicht mit diesen fremden Augen und verstand nicht, was gerade geschehen war.

22.2.10 22:27

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